| Interessantes rund ums Horoskop |
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Der Aszendent |
In welchem Tierkreiszeichen (Widder, Stier usw.) Ihre Sonne zum Geburtstag steht, wissen sicher die meisten
von Ihnen. Doch welchen Aszendenten Sie haben, wissen die wenigsten. Für mich ist der Aszendent fast
der wichtigste Punkt im Horoskop. Aber was ist eigentlich ein Aszendent?
Da sich die Erde dreht, erscheinen auch tagtäglich alle Tierkreiszeichen am Himmel. Hier ein einfaches Beispiel:
das kleine Menschenkind wird Mitte Mai geboren, sagen wir am 15. Da mit ihm an diesem Tag sehr viele Kinder geboren werden,
sind sie alle im Sternbild Stier (als Standort der Sonne) geboren. Wie schon vorher erwähnt, dreht sich die Erde und im Osten geht etwa
alle 2 Stunden ein neues Tierkreis auf. Um den Aszendenten zu ermitteln, müssen wir zunächst die genaue Ortszeit in
Weltzeit (GMT) umrechnen. Hieraus ergibt sich wiederum die Sternzeit. Dabei sind natürlich auch die Zeitzonen,
Sommerzeiten und Zeitkorrekturen zu beachten. Damit ist der erste Schritt getan.
Jetzt nehmen wir uns den Ort vor.
Hier werden die genauen Koordinaten benötigt. Oftmals nimmt man einfach den nächst größeren Ort. Mir wäre es
zu ungenau, da eine kleine Winkel-Abweichung auf der Erde schon eine große Strecke im Weltall bedeutet. Nun, wenn wir
die drei Werte für Tag, Zeit und Ort haben, geht es an die Berechnung des Aszendenten. Wir berechnen jetzt das
Sternzeichen, welches im Zeitpunkt der Geburt gerade im Osten aufgeht, und dieses ist der "berühmte" Aszendent. Er sagt sehr viel über
die eigene Persönlichkeit aus. Charaktereigenschaften, Talente, Krankheitsneigungen usw. werden sichtbar. Jetzt
wird auch klar, warum Menschen, die am gleichen Tag geboren sind, so verschieden sein können. Da es sich
beim Aszendenten um die Spitze des 1. Hauses handelt, sollte man auch sämtliche Sternzeichen bis zur Spitze des 2. Hauses
sowie alle hier eingeschlossenen Gestirne unter die Lupe nehmen. Der Aszendent kann nur in einem Sternzeichen stehen. Das 1. Haus selbst kann
sich über mehrere Sternzeichen erstrecken. Wer, wie in unserem Beispiel, mit der Sonne im Stier geboren ist
und vielleicht einen Jungfrau-Aszendenten hat, sollte sich auch einmal mit den Eigenschaften der Jungfrau
befassen, da auch diese Eigenschaften bei ihm meist sehr ausgeprägt sind, wenn sie nicht gar die
Stiereigenschaften verdrängen. Dieses Thema wird ausführlich in unserer mindestens 80-seitigen
Großen Lebensanalyse (Geburtshoroskop) behandelt. Der Aszendent hat auch erheblichen
Einfluß auf das zukünftige Schicksal. Das Solarhoroskop mit seinem jährlich wechselnden Aszendenten dient der
Vorhersage und wird in den Tagesprognosen ausgewertet.
Für diejenigen, die jetzt Lust bekommen haben, ihren eigenen Aszendenten zu ermitteln, stellen wir eine Seite
mit einem kleinen Berechnungsprogramm zur Verfügung. An Daten benötigen Sie Ihr Geburtsdatum, die genaue
Geburtszeit und die geographische Länge und Breite Ihres Geburtsortes, die Sie sich mit etwas Geschick in
Ihrem Atlas ausmessen können.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Beschäftigung mit Ihrem Aszendenten.
Klicken Sie einfach auf das Feld rechts.
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Die Mondfinsternis am 9. Jan. 2001 |
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| 20:45 MEZ |
20:59 MEZ |
21:02 MEZ |
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| 21:05 MEZ |
22:04 MEZ |
23:56 MEZ |
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Am 9. Januar 2001 war auch in Norddeutschland eine Mondfinsternis sehr gut zu beobachten, zumal die
Wolkendecke in den entscheidenden Momenten immer wieder aufriß.
Um 20:45 MEZ ist die nördliche Polkappe des Mondes noch leicht von der Sonne beschienen,
um 21:00 herum ist der Mond in den Kernschatten der Erde eingetaucht.
Man konnte sehr gut die rot-orange Verfärbung des abgedunkelten Mondes erkennen. Sie entsteht durch Restlicht,
das in der Erdatmosphäre gekrümmt wird und so dennoch den eigentlich abgeschatteten Mond erreicht. Dieses
Licht hat durch (doppelte) Filterung in der Erdatmosphäre seinen energiereichen blauen Anteil verloren.
Die gleiche Erscheinung können wir auf der Erde auch als Abend- oder Morgenrot beobachten.
Gegen 22:00 Uhr hat sich der Mond bereits wieder aus dem Kernschatten herausbewegt, und der linke Mondrand
liegt im hellen Sonnenschein. Gegen Mitternacht war alles wieder wie gewohnt, ein herrlicher Vollmond, der
allerdings durch aufziehenden Bodennebel etwas bedeckt wurde.
Astrologische Bedeutung:
In früheren Zeiten galten Finsternisse sowohl der Sonne als auch des Mondes als schlechte Vorzeichen, die u.a.
Seuchen, Kriege und Mißernten befürchten ließen. Diese Schrecken haben Finsternisse mittlerweile verloren.
Die heutige Astrologie geht davon aus, daß diejenigen, in deren Mond- oder Sonnenzeichen die Finsternis
stattfindet, eine Wirkung erfahren werden. So werden viele Krebs-Geborene im laufenden Jahr wahrscheinlich
bedeutende neue Erfahrungen sammeln, während denjenigen, deren Mond bei der Geburt im Krebs stand,
möglicherweise Dinge widerfahren werden, die starke emotionale Eindrücke hinterlassen.
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| Wie der Mond den Menschen beeinflusst |
Kurzdaten des Mondes
kleinste Entfernung von der Erde
größte Entfernung von der Erde mittlere Entfernung von der Erde
Umlaufzeit Durchmesser Umfang Masse mittlere Bahngeschwindigkeit
Oberflächentemperatur, Tagseite Oberflächentemperatur, Nachtseite
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356 400 km 406 700 km 384 400 km
27,3 Tage 3 476 km 10 920 km 73,5 Trillionen t 3 680 km/h ca. + 130 ºC
ca. – 160 ºC
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Der Mond ist nach der Sonne das wichtigste Gestirn im Horoskop.
Dies wird deutlich, wenn man die physikalischen Kräfte vergleicht, die von diesen beiden
Himmelskörpern ausgehend die Erde erreichen. Die auf die Erde wirkende Anziehungskraft
(Gravitation) der Sonne ist nur etwa 2,7fach stärker als die des Mondes, obwohl die Masse
der Sonne unvergleichlich größer ist: 1,98 x 1033 g (Sonne) zu 7,350 x 1025 g (Mond), also
27 Millionen zu 1. Das liegt daran, daß jede Form von Energie, die von einem Körper
ausgeht, mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt. Die Sonne ist 149 600 000 km, der Mond
nur 384 400 km von der Erde entfernt. Die Strecke zur Sonne ist also 390 mal so lang wie zum
Mond. Es ist allgemein bekannt, daß das "Sonnenzeichen"
den Menschen entscheidend prägt. So kann man sich bereits ein grobes Bild von der
betreffenden Person machen, wenn man weiß, in welchem Sternbild die Sonne bei der Geburt
stand. Der Mond hingegen läßt die feinen Saiten der Seele erklingen.
Nachdem der Mond seit dem Jahre 1969 in mehreren Missionen von Menschen
besucht wurde und fast 400 kg Mondsubstanz zur Untersuchung zur Erde gebracht
wurden, weiß man inzwischen sehr viel über den Mond.
Vor etwa 4,5 Milliarden Jahren, als die Erde gerade im Entstehen begriffen war,
wurde sie von dem größten Himmelskörper getroffen, dem sie bis heute begegnet ist
(etwa 1/10 Erdmasse). Der Aufprall mit etwa 35facher Schallgeschwindigkeit ließ
einen großen Klumpen Masse aus der noch glühenden Erde spritzen, der schließlich
in eine stabile Erdumlaufbahn gelangte.
In der Mythologie der alten Völker war der Mond Sinnbild für Leben und Tod. Auf der
einen Seite trägt die altägyptische Fruchtbarkeitsgöttin Isis das Symbol der beiden Mondsicheln und des Vollmondes im
Haar, auf der anderen Seite bewacht die griechische Mondgöttin Selene die Gräber der
Verstorbenen. Nach altem Brauchtum sollen die Brüste der Frauen wachsen, wenn man sie bei
zunehmendem Mond nachts unter freiem Himmel entblößt und Warzen verschwinden unter
verschiedenen Techniken bei abnehmendem Mond. Landwirte wissen, daß Pflanzen, deren Früchte
über der Erde wachsen, bei zunehmendem Mond ausgesät werden sollen, während für
unterirdische Knollen abnehmender Mond ideal ist. Zur Vermeidung von Unkraut soll man den
Boden in der Neumond-Nacht pflügen.
Bei bestimmten Aspekten des laufenden Mondes zur Mondkonstellation im Zeitpunkt
der Geburt eines Menschen ergeben sich für verschiedene Verrichtungen in der Haarpflege
die günstigsten Zeitpunkte. Nach diesem Prinzip ist
unser Haarpflege-Kalender aufgebaut,
den wir kostenlos im Rahmen der Tagesprognosen erstellen.
Der Mond beeinflusst das Verhalten der Menschen. So sollen in
verschiedenen Geschäftsbereichen sowohl bei Voll- als auch bei Neumond die Umsätze
merkbar steigen.
Durch die Mondphasen ergeben sich zweifellos erhebliche Auswirkungen auf die Lebewesen der Erde. Der
Mond hat eine siderische Umlaufzeit von 27,3 Tagen. Da sich die Erde während
dieser Zeit unter ihm weiterdreht, dauert es 29,5 Tage, bis er wieder über dem
gleichen Ort steht (synodische Umlaufzeit). Neben den Auswirkungen auf den
Menstruationszyklus der Frau sind hier besondere Auffälligkeiten bei den
Meeresbewohnern zu verzeichnen. Bestimmte Fischarten (z.B. Aal) lassen sich in
den Tagen vor Vollmond besonders gut fangen.
Der Mond bewirkt nicht nur Ebbe und Flut in den Ozeanen, sondern auch auf dem
festen Land. Der Tidenhub ist hier nicht so augenscheinlich wie an den Meeresküsten,
dennoch wird z.B. der Kölner Dom zweimal täglich um etwa 30 cm angehoben. Diese Kräfte
wirken selbstverständlich auch auf den Organismus der Lebewesen und erzeugen in jedem
von uns entsprechende Miniaturebben und -Fluten.
Ausser der Schwerkraft sendet der Mond noch andere physikalisch meßbare Energien
auf die Erde. Neben dem Magnetfeld des Mondes sind wir während der einzelnen Mondphasen
unterschiedlichen Mengen elektromagnetischer Energie (z.B. in Form von Licht, Mikrowellen
u.s.w.) ausgesetzt. Obwohl tagsüber das Sonnenlicht bis zu 400 000 mal stärker ist, scheinen
gerade "homöopathisch" geringe Lichtmengen eine große Wirkung auszuüben. Wissenschaftliche
Reihentests ergaben, daß Frauen, die etwa 3 Monate lang einen Tag vor bis einen Tag nach
Vollmond bei schwachem Licht (etwa 20 Watt) schlafen, den Eisprung anschließend bei
Vollmond haben. Entsprechend stellt sich die Regel dann bei Neumond ein.
Die Sandia-Laboratories in Neu Mexiko (USA) sind dafür bekannt, daß sie für
verschiedenste Auftraggeber an der Lösung unterschiedlichster Probleme arbeiten.
Vor einigen Jahren erhielten sie den Auftrag, verschiedenste Arten von Unfällen
vom Schnitt in den Finger bis hin zu spektakulären Todesfällen zu analysieren. Die
Wissenschaftler setzten bei ihrer Auswertung auch ein Astrologieprogramm ein und
fanden hier eine außergewöhnliche Häufung von Ereignissen an den Tagen, an denen
der aktuell laufende Mond die Mondposition zum Zeitpunkt der Geburt des Opfers
überstrich.
Die Wissenschaftler hatten jedoch nicht den Mut, zu diesem Resultat zu stehen,
und zogen ihre Veröffentlichung nach wenigen Tagen wieder zurück, weil "der
Datenbestand für ein endgültiges Ergebnis nicht ausreichend" gewesen sei.
Wir sehen also, es lohnt sich, auf dem Gebiet der Beeinflussung durch den Mond
weitere Forschungsprojekte ins Leben zu rufen. Unbestritten ist hier irgend etwas
wirksam. Wenn wir diese Mechanismen näher kennen, könnten wir möglicherweise viele
persönliche Probleme auf relativ einfache Weise lösen.
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Das 13. Tierkreiszeichen |
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Alle Jahre wieder brausen in schöner Regelmäßigkeit Meldungen durch den Blätterwald, die die Astrologie als
Humbug entlarven sollen. So konnte man vor einiger Zeit staunend vernehmen, daß eine
britische Astronomin ein dreizehntes Tierkreiszeichen entdeckt habe. Es herrschte daraufhin
große Verunsicherung unter den Leuten und viele fragten sich, ob sie denn nun ihr ganzes
Leben lang unter dem falschen Sonnenzeichen gelebt hatten. Lassen Sie uns daher hier
untersuchen, was es mit dem Tierkreis auf sich hat.
Der Tierkreis ist ein reiner Meßkreis und daher leer und ohne jede Bedeutung, solange er nicht mit
Planeten und Häusern belebt ist. Es handelt sich dabei um den Kreis, den die Sonne aus
irdischer Sicht bei ihrem täglichen Umlauf um die Erde beschreibt. Bei Kreisen besteht seit
altersher in der Mathematik die Übereinkunft, daß er in 360 Gradstriche unterteilt ist. Um diese
Unterteilung in der Praxis handhabbar zu gestalten, haben bereits die Sumerer diesen Sonnen-Kreis in zwölf
(eine ihnen heilige Zahl) gleich große Abschnitte zu je 30° unterteilt. Der Umgang mit diesem
Kreis wurde noch weiter vereinfacht, indem man den 30°-Abschnitten jeweils einen eigenen Namen gab, und
zwar den des Sternbildes, das zu jener Zeit in dem jeweiligen Abschnitt scheinbar unverrückbar fest stand.
So konnte man auch des Nachts sowohl auf See als auch in der Wüste schnell und einfach seine
Position ermitteln. Wie wir sehen, ist die Zwölf-Teilung des Tierkreises ebenso eine Übereinkunft
in der Wissenschaft wie die Aufteilung des Tages in 2 mal 12 Stunden. Bei den 24 Stunden eines
Tages würde wohl kaum jemand auf den Gedanken kommen, zu behaupten, daß die ganze Zeitrechnung falsch sei,
denn er habe soeben die 25. Stunde entdeckt.
Bei der Namensgebung der Kreisabschnitte standen, wie oben erwähnt, bereits bekannte Sternkonstellationen Pate,
die alle in frühesten Zeiten nach Tieren benannt waren. Daraus entwickelte sich der Begriff "Tierkreis"
für unseren Meßkreis, und die Sternbilder erhielten als Sammelbegriff die Bezeichnung "Tierkreiszeichen".
In der Zeit der griechischen Hochkultur haben der Wassermann, der Zwilling, die Jungfrau, die Waage und
der Schütze ihre heutigen Namen erhalten und haben mit "Tieren" nichts mehr zu tun. Dennoch blieb auch
für diese Zeichen der Begriff "Tierkreiszeichen" erhalten.
Man hatte seinerzeit als Patennamen zwölf markante Sternzeichen ausgewählt, die auch noch etwa in der
Mitte des jeweiligen 30°-Abschnitts lagen. Das bedeutet jedoch nicht, daß damit die Auswahl der auf dem
Tierkreis liegenden Zeichen erschöpft war. So wurden bereits im Sternenkatalog des Ptolemäus (ca. 150 n. Chr.)
die Sternbilder Ophiuchus (Schlangenträger, zwischen Skorpion und Schütze) und Cetus (Wal, zwischen
Fische und Widder) auf dem Tierkreis erwähnt. Wir sehen also, daß die Tatsache, daß es auf dem Tierkreis
mehr als zwölf Sternbilder gibt, ein "alter Hut" ist. Es sei jedem unbenommen, auf dem Tierkreis noch
weitere Sternbilder zu "entdecken". Damit ändert sich nichts an den zwölf Tierkreiszeichen, die eben
nur als Namensgeber für unsere zwölf Meßkreisabschnitte dienen.
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